Mit Dankbarkeit darf ich wieder auf zwölf ereignisreiche Monate zurückblicken. Insbesondere die wärmeren davon brachten wieder einige Trauungen mit sich. Das Wetter spielte zwar nicht bei allen gleich gut mit, was bei folgender Rückmeldung aber offenbar keine Rolle spielte.

„Am Tag der Hochzeit kamen viele auf uns zu und haben gesagt: Es war die schönste Trauung, auf der sie je waren. Du hast einen sehr großen Teil dazu beigetragen und wir haben uns super wohl gefühlt.“ 

Ja, so lange das Feedback so positiv bleibt, nehme ich gerne auch weiter Aufträge von Brautpaaren an. Nur ein Wochenende hätte ich diesmal gerne anders gehabt: Alles war vorbereitet für zwei Trauungen an aufeinanderfolgenden Tagen. Und so ging ich ins Bett – voller Vorfreude auf die nächsten 48 Stunden. Der Schlaf war allerdings nur von kurzer Dauer, denn mitten in der Nacht ging es plötzlich los mit der Geburt unseres Sohnes David, der um 6 Uhr früh – ganze vier Wochen vor dem errechneten Termin – zur Welt kam! Zum Glück war die erste Trauung erst um 17 Uhr angesetzt und nur eine Viertelstunde von der Frauenklinik entfernt, so dass ich es irgendwie hinkriegte. Und dank hilfsbereiter Freunde schaffte ich es am Tag danach auch noch, rüber in die Pfalz zum anderen Brautpaar zu fahren.

Seither konnte ich meine Aktivitäten zum Glück auf ein Minimum reduzieren, um so viel Zeit für meine Familie zu haben wie möglich. Nur ein paar Termine zum Predigen in Gottesdiensten (einmal auch als IJM-Botschafter) und zum Referieren vor Doktoranden (über meine Tätigkeit als Event-Pastor) standen noch im Kalender. Klavierunterricht erteilte ich nach einer Pause von einigen Wochen dann auch wieder weiter. 2019 kann ich dann hoffentlich auch die Begleitgespräche mit dem Berufseinsteiger aus Freiburg (s. Jahresrückblick 2017) wieder aufnehmen. 

Insgesamt vier Male war ich in diesem Jahr wieder bei Encounter von NewSong im Einsatz, davon zwei als Musiker. Fast vergessen hätte ich noch eine besonders schöne Geburtsfeier im April, wo ich ein kleines Mädchen segnen durfte. Die Eltern hatten Gottes Worte an Mose in Exodus 23,20 als Spruch für ihre Tochter ausgesucht: “Ich werde einen Engel schicken, der dir vorausgeht. Er soll dich auf dem Weg schützen und dich an den Ort bringen, den ich bestimmt habe.”

Die fünf Mosebücher begleiteten mich dieses Jahr auch sonst während vieler Wochen, da ich ja gerade meinem eigenen Bibelleseplan 8etappen.net folge und davon inzwischen die ersten drei Etappen zurückgelegt habe. Dazu schrieb ich jeweils Blogartikel – zuletzt über krasse Ansagen/Worte und über Treue-Wegweiser. Im November war ich zudem besonders entzückt, im Buch der Psalmen politische Protestparolen zu entdecken. Wie aktuell doch diese alten Texte immer noch sind!!!

Eine besondere Erfahrung war auch, dass ich von Palmsonntag bis Ostern für Exerzitien an den Starnberger See fahren durfte. Länger als diese Woche hätte ich freilich nicht schweigen (und von Frau sowie Tochter getrennt sein) wollen, aber so für ein paar Tage hat das wieder sehr gut getan! Begleitet wurde ich von einem Jesuitenpater bzw. natürlich von Jesus – insbesondere durch die biblischen Erzählungen von dessen Leiden, Sterben und Auferstehen.

Ansonsten habe ich natürlich auch zusammen mit meiner Familie schöne Orte besuchen können – im Sommer ebenfalls in Bayern, nach Pfingsten durch Benelux und über ganze drei Adventssonntage auf den Kanaren. Zudem gab es auch viele schöne Wochenendausflüge. Bei drei Hochzeiten durften wir ganz privat einfach zu Gast sein (unter anderem bei der meines Schwagers) sowie bei einer 30-Jahre-Feier: So lange schon sind nämlich mein Patenonkel und seine Frau verheiratet. Eine solche Zeremonie möchte ich in 26 Jahren auch feiern können!!!

Jetzt wünsche ich aber erst einmal allen einen guten Rutsch in das Jahr, welches unmittelbar vor uns liegt. Viele Segenswünsche aus Heidelberg-Weststadt!

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