Manchmal werde ich gefragt, wo ich daheim bin. Die einfache Antwort ist inzwischen: Heidelberg. In meinem Lebenslauf sieht man natürlich, dass meine ursprüngliche Heimat die Schweiz ist und dass es auch Zwischenstationen gab (z.B. Schottland und Uganda).

Manchmal werde ich aber auch gefragt, wo mein geistliches Zuhause ist. Und das ist komplizierter: Pfarramt, -gemeinde, -haus – all das habe ich als freier Theologe nicht. Dennoch kann ich die Frage nicht nur mit dem Himmel beantworten, sondern auch mit einer irdischen Zugehörigkeit.

jynnoam_NewSong HD heisst die Gemeinschaft, wo ich aktuell mein Leben und meinen Glauben mit anderen internationalen Leuten teile. Mit meiner Frau und meiner Tochter bin ich da umso mehr in guter Gesellschaft, seit vor einigen Monaten eine Missionarsfamilie dazugestossen ist, deren Kinder ebenfalls daran erinnern helfen, dass man zeitlich nicht überzieht. 😉

Und weil die Laute unserer Sarah immer noch nicht eindeutig der deutschen Sprache zugeordnet werden können, dachten wir, man könnte es ja auch mit Frühenglisch versuchen: Papa „worshippt“ = er gestaltet den Gottesdienst als Musiker mit. Papa „equippt“ = er vermittelt biblische Basis- und Vertiefungslehre. Ist doch viel einfacher, oder?

Vorgestern war übrigens „Encounter“ und meine „Message“ wurde mit der Videokamera mitgeschnitten. Nun gibt es also endlich wieder einmal etwas von mir auf YouTube zu sehen – aber dank der dunklen Providenzkirche zum Glück nicht, wie zerknittert mein Hemd war:

Meine (leider noch unterbelichtetere) „Message“ vom April, auf die ich mich im Clip beziehe, findet man unter dem Link hier. Wer von mir lieber etwas in deutscher Sprache hätte, kann sich auf meinem eigenen Youtube-Kanal durchklicken, wo ich bis jetzt einfach ein paar beliebte Trauverse kommentiert habe.

Ausführlicheres gibt es unter dem Menüpunkt Gottesdienst und Predigt, wo ab sofort auch „Ermächtigung zur Entscheidung“ zum Lesen/Download bereitsteht. Im September war ich nämlich zu Gast in der FeG Heidelberg – wobei ich das ja (zumindest geographisch gesehen) auch als Heimspiel zählen könnte.

Bis zum nächsten Beitrag wünsche ich nun allerseits eine innerlich wärmende Advents- und Weihnachtszeit, auf dass wir sie als eine besinnliche Zwischenstation auf dem Weg von der irdischen zur himmlischen Heimat erleben dürfen!

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