I have a dream that one day every valley shall be exalted, and every hill and mountain shall be made low, the rough places will be made plain, and the crooked places will be made straight; and the glory of the Lord shall be revealed and all flesh shall see it together.

(Ich habe einen Traum, dass eines Tages jedes Tal erhöht und jeder Hügel und Berg erniedrigt werden. Die unebenen Plätze werden flach und die gewundenen Plätze gerade, und die Herrlichkeit des Herrn soll offenbart werden und alles Fleisch miteinander wird es sehen.)

Martin Luther King 1963 mit einem Zitat aus Jesaja 40,4-5 

Ja, auch ich habe einen Traum zum Jahreswechsel 2021/2022.

Ich habe einen Traum, dass meine zwei kleinen Kinder weiterhin in einer Nation leben, in der sie nicht nach ihrem Impfstatus, sondern nach ihrem Charakter beurteilt werden.

Ich habe einen Traum, dass wir Erwachsene der Panik vor einem mutierenden Virus rechtzeitig entgegengewirkt haben und nicht selbst zu total von Pharmakonzernen abhängigen Wesen mutiert sein werden.

Ich habe einen Traum, dass Menschen mit relativ geringem Risiko – bei sich selbst und in ihrem Umfeld – zu den Impfstoff-Verteilenden sagen: Wenn Sie meinen Geschwistern südlich der Sahara eine so lange Wartezeit zumuten, dann kann ich hier im Norden auch warten!

Ich habe einen Traum, dass global Denkende in Pandemiezeiten nicht über Nacht das „Wir zuerst!“ dulden oder gar verstärken, sondern sich erst recht für bessere Kontrollinstrumente als nationale Grenzen einsetzen.

Ich habe einen Traum, dass Geimpfte in reichen Ländern sich auf ihre Binnensolidarität nichts mehr einbilden und nie mehr selbstgerecht sagen: Flugreise, Hotelübernachtung, Restaurantbesuch – das habe ich mir verdient!

Ich habe einen Traum, dass internationale Bewegungsfreiheit und Teilhabe für Menschen aus armen Ländern eine Selbstverständlichkeit ist – selbst wenn sie kein oder das falsche Vakzin gespritzt bekommen haben.

Ich habe einen Traum, dass eine Impfung tatsächlich als solidarisch bezeichnet werden kann, weil nicht länger nur wenige Mächtige ohne Transparenz die Herstellung und Lieferung in ihren Händen festhalten.

Ich habe einen Traum, dass Todesangst und Besitzsorgen nirgendwo und bei niemandem mehr ihre zerstörerische Kraft entfalten können.

Ich habe einen Traum, dass Gottes Liebe wirklich ÜBERALL durch dich und mich sichtbar wird – so wie Jesus das insbesondere mit seinem Statusverzicht (s. Joh 13; Phil 2,5-11) gezeigt hat.

Til Gerber, Ende 2021 / Anfang 2022

So today capitalism has outlived its usefulness. It has brought about a system that takes necessities from the masses to give luxuries to the classes.

(Also hat heute der Kapitalismus ausgedient. Er hat ein System herbeigeführt, das lebensnotwendige Güter von den Massen nimmt, um Luxusgüter den Klassen zu geben.)

Martin Luther King 1952 in einem Brief an Coretta Scott (seine spätere Frau) 

P.S. Und meine Frau hat einen Traum, dass ihr Mann sich auch wieder mit anderen Themen auseinandersetzen kann. Also bewege dich endlich, Europa (z.B. in Sachen Patente) – ich möchte gerne wieder stolz sein auf meinen Kontinent! 

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