dsc03219…ist man im deutschen Sprachgebrauch, wenn man schwanger ist. Vor einem Jahr war das bei meiner Frau der Fall und vor einem Monat reisten wir nun zusammen mit unserer Tochter zum Kap der guten Hoffnung.

Nein, wir haben an der Südwestspitze Afrikas nicht mehr schwangere Frauen gesehen als daheim. (Die gerade brütenden Pinguine haben wir separat gezählt.) Nichtsdestotrotz ist uns aufgefallen, wie sehr Kinder in der Gesellschaft dort willkommen sind – und wie wenig im Vergleich bei uns.

Zum Glück gibt es Ausnahmen: Gerade bin ich von einer Willkommensfeier in Heilbronn zurückgekommen. Im Juli war ein Mädchen zur Welt gekommen und auf Wunsch der glücklichen Eltern durfte ich eine Segnungszeremonie gestalten.

Freie Kindersegnungen erfreuen sich (ähnlich wie freie Trauungen) zunehmender Beliebtheit: Man will das Baby „nur“ segnen lassen – so dass zu einem späteren Zeitpunkt eine eigene, bewusste Entscheidung für eine Glaubensgemeinschaft folgen kann. Oft steht also gerade ein als christlich angesehener Wert dahinter, den ich vertreten soll: Die Wertschätzung des eigenverantwortlichen Individuums.

Gleichzeitig bleibt das Bewusstsein, dass der Mensch immer auf Hilfe angewiesen sein wird – nicht nur als Säugling. Individuelle Freiheit setzt voraus, dass sie von irgendwoher Schutz erfährt. Und diese Spannung kommt dann jeweils in meinen Worten zum Ausdruck: Minimale Vereinnahmung, maximale Hoffnung! 🙂

Wenn Sie bis hier gelesen haben, auch eine Geburtsfeier planen und mich dabei haben möchten – dann freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme!

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